Es soll ja Menschen geben, die von sich behaupten, sie seien nicht kreativ, doch das kann so nicht stimmen. Jeder Mensch ist im Grunde kreativ, jedoch gibt es Gründe dafür, wenn er es denn nicht ist – temporär nicht.

In Zeiten von Ruhe und Entspannung werden sie bemerken, dass auch ihnen neue Ideen kommen (und wenn es auf der Toilette ist). Menschen, die es schaffen, ihr Gehirn auf Abruf in einen Entspannungszustand zu versetzen, finden noch schneller zu ihrer Kreativität bzw. können schneller neue Ideen entwickeln. Allerdings kann ein solcher Prozess der Ideenfindung nur stattfinden, wenn ihr Gehirn bereits mit „Wissen“ bestückt ist. Dieses wird dann mit den neuen Eindrücken, mit neuem Wissen verbunden. Diese Kombination ist ihre neue Idee. Alle Menschen, deren Wissen, deren Grundlagen hoch ist und die ihr „Handwerkszeug“ kennen, haben den Vorteil, dass vieles bereits unbewusst abläuft und sie so schneller das Wissen mit den neu hinzukommenden Eindrücken  kombinieren können und sie so kreativer erscheinen.

Das Gehirn ist andauernd und ständig Reizen ausgesetzt und es ignoriert die meisten auch sofort wieder. Unsere Filter lassen nur die durch, die a. für uns relevant sind, b. die wir aufnehmen können. Umso mehr Wissen fest in unserem Gehirn verankert ist, umso mehr kann unbewusst ablaufen, umso mehr Ressourcen können wir nutzen und neue entgegennehmen und verbinden.

Dazu braucht es, Ruhe, Entspannung und die Motivation neues Wissen in unser Denken zu integrieren.