Ja , das Hören ist ein sehr komplizierter Vorgang. Verändert sich der Luftdruck durch Klangwellen reagiert das Trommelfell. Diese Klangwellen werden als elektrochemische Informationen an das Innenohr weitergeleitet und von da an das Stammhirn. Hier werden die Informationen verarbeitet und dann weiter geleitet ….

Jonny-Hofer-by-Rosemarie-Hofer-Blog112Jedenfalls hochkompliziert.  Wie bei unseren anderen Sinnesorganen, fasst das Gehör die eingefangenen Reize nach ganz bestimmten Merkmalen zusammen. Wäre das nicht der Fall, hätten wir eine dauerhafte Rauschüberflutung im Gehirn, daher wird im Vorfeld bereits gefiltert und verarbeitet, bevor wir die Informationen an unser Bewusstsein weitergeben.

Sie haben sicher schon einmal vom Tinitus gehört, hierbei hört der Mensch durchgehend ein ständiges Klingeln, Summen und Pfeiffen, was wiederum das Wohlbefinden sehr stark einschränkt. Es kann einen fast Wahnsinnig machen, zumindest aber führt es zu Schlafstörungen, Erschöpfung und Frust. Um eben dieses zu vermeiden wird im Normalfall im Gehirn jede Wahrnehmung in eine Merkmalkategorie sortiert, mit neueren Erfahrungen abgeglichen und erst dann weitergeleitet.

Unser Gehör ist pausenlos aktiv (ein Grund warum man sagt, dass das Unterbewusstsein eine 24–Stunden Kraftzentrale ist) und verarbeitet ständig neue Hörinformationen. Um akustische Signale zu erkennen, wahrzunehmen und zu verarbeiten, hat unser Gehirn viel zu tun. Dieses andauernde Durcheinander von Schwingungen und Druckwellen hat dazu geführt, dass unser Gehirn Techniken entwickeln musste und weiterhin muss, um alle akustischen Signale zu erkennen, zu filtern und zu sortieren.

Aus dem bisher geschriebenen möchte ich nun zwei Dinge herausgreifen, das ständige Klingeln und das Unterbewusstsein. Wie oft haben sie sich schon aufgeregt oder genervt gezeigt, wenn ihr Handy geklingelt hat? Wird diese Reaktion in letzter Zeit stärker? Dann, haben sie unterbewusst anscheinend schon den „Handyblues“ oder eine „Druck-Frust-Reaktion des Unterbewusstseins“ auf das liebe Gerät. Kann passieren, wenn es andauernd klingelt und nervt, wenn dort immer wieder schlechte Nachrichten erwartet werden, wenn ….

Versuchen sie es doch mal mit einer „Mobilmeditation“ in Kombination mit einem Positivklang! Nun gut, hört sich etwas verwirrt an, klappt jedoch vorzüglich.

  1. Suchen sie sich ein Musikstück aus, welches ihnen ein beruhigendes Gefühl gibt.
  2. Kopieren sie es auf ihr Handy und machen es zum Klingelton.
  3. Wann immer es klingelt, stellen sie sich gerade hin, atmen während ihr neuer Klingelton ihr beruhigendes Musikstück klingelt, drei mal tief ein und tief aus und nehmen den Anruf ganz entspannt an.

Was soll das bringen? Ihr Unterbewusstsein entspannt bei jedem Anruf und ihr Körper durch die Atemübung vor einem jeden Telefonat. Sie nehmen keinen Anruf mehr in einer gereizten Stimmung an und die Anrufer werden auch ruhiger und entspannter mit ihnen sprechen. So wird aus einem schwierigen Telefonat ein weniger schwieriges, aus einem negativen Telefonat ein weniger negatives. Es funktioniert – einfach mal machen, was kann ihnen schon passieren.

Vergessen ist der „Handyblues“ – viel Freude bei der „Mobilmeditation“ 

Als Inspiration, nachfolgendes Musikstück:

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