Wissen ist Macht – ich glaube schon dass da etwas dran ist, zumindest erinnere ich mich, dass nicht-wissen, das Fehlen von Wissen oder falsche Informationen mir in meinem Leben eher geschadet als genutzt haben.

Wobei wir schon beim Thema sind, bei mir, bei meinem Lebensentwurf. Haben sie auch einen Lebensentwurf, oder ein Lebenskonzept?  Ja ich kenne das, wo anfangen, wo aufhören ….

Jonny-Hofer-by-Rosemarie-Hofer-Blog117Mein Tipp, fangen sie wirklich da an wo es am wichtigsten ist, wo es am schönsten ist, wo es auch am meisten weh tun kann, bei sich! In meinen Trainings und Seminaren kommt es schon einmal vor, dass Teilnehmer Selbst- und vor allem Menschenkenntnis und seine Auswirkungen, seine Möglichkeiten als Manipulation ansehen – nun wenn sie es so sehen möchten kann ich damit Leben, wenn sie damit effektiver mit sich und mit anderen Menschen umgehen lernen. Manipulation ist dann schlecht wenn ich sie negativ einsetze, wie alles im Leben, wenn ich sie nutze um  hinterlistig und eigennützig vorzugehen, im Zusammenspiel mit anderen Menschen.

Aber nun doch einmal zu ihnen, denn viel wichtiger als andere positiv zu manipulieren, ihr wahrscheinliches Verhalten vorhersagen zu können und darauf zu reagieren, ist das Wissen sein eigenes Verhalten vorhersagen und kontrollieren zu können. Bevor sie auf die Idee kommen, dass sie andere erfolgreich beeinflussen, sollten sie das nicht nur bei sich selbst üben, sondern können.

Sie können sich noch an die „unsägliche“ Mengenlehre in der Schule erinnern, hier können sie dieses Wissen endlich mal nutzen. Egal wo sie sich befinden, egal mit wem sie sprechen, egal mit was sie zu tun haben, die Schnittmenge, die alle diese Situationen und Menschen gemeinsam haben, sind sie. Da ist es doch logisch, dass sie mit sich beginnen, mal abgesehen davon, dass sie der Mensch sind, der die meiste Zeit mit ihnen verbringt.

Jonny-Hofer-by-Rosemarie-Hofer-Blog116Wenn sie nun schon mal positiv manipulieren möchten, dann fangen sie bei sich an. Wenn sie bestimmte Charaktereigenschaften an sich feststellen, die sie lieber nicht in dieser Form hätten, brauchen sie um diese zu beseitigen – Wissen. Das Wissen darum, dass sie diese überhaupt haben und das Wissen, wie sie diese beseitigen können oder noch besser, wie sie diese durch bessere, positive Eigenschaften ersetzen können.

Nicht das wir uns missverstehen, ich meine nicht die von Geburt gegebenen Eigenschaften, Chancen und Möglichkeiten, denn die gilt es wiederzuentdecken, nein ich meine die Eigenschaften, die sie über die Jahre erworben haben. Ich bin kein Freund von Negativlisten im normalen Leben. Natürlich kann man sie nutzen, um herauszufinden, wo andere und auch ich meine Charakterschwächen sehen, nur nutzt mir das nur kurzfristig etwas und ist ineffektiv. Besser aus meiner Sicht ist eine Positivliste: Bitten sie Freunde, Verwandte darum, einmal eine Liste mit ihren positiven Eigenschaften anzufertigen – neutral, ohne Belehrungen, ohne Erklärungen. Sie tun für sich das Gleiche, auch hier können sie die Schnittmenge wieder nutzen, welche Eigenschaften kommen überall vor ….?

Um nun ohne Krampf und Kampf diese positiven Eigenschaften auszubauen, beschäftigen sie sich in der nächsten Zeit mit Dingen, Büchern, Filmen etc. die sich hauptsächlich um solche Eigenschaften drehen. Zum einen geraten dann schon zeitlich gesehen die negativen Eigenschaften in den Hintergrund, zum zweiten steigt ihr Selbstwertgefühl ins positive, sie werden selbstbewusster und die Wahrscheinlichkeit, anderen negative zu behandeln, wird immer geringer. Spielerische Wissensvermittlung und somit spielerische Selbstmanipulation sind recht einfach und effektiv.

 

Ein Tipp zum Thema „Wissen ist Macht“ :

wissenistmachttv