„Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind. Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind.“ Ein Zitat von Albert Schweitzer, dass sinngemäß vor einigen Wochen in einem Einzelcoaching aufkam. Warum ich nun davon schreibe – na, weil man mich darum gebeten hat. Wie vor einiger Zeit zu einem anderen Thema, hat mich auch dieses Mal wieder ein Teilnehmer gebeten, einen Tipp aus einem Gespräch nach einem Coaching öffentlich zu machen.

In der Ausgangsfrage ging es damals darum, wie man insgesamt glücklicher Leben kann. Da jeder dieses Thema natürlich für sich individuell definieren muss, konnte ich nur eine eher allgemeine Antwort darauf geben. Kurzfristiges Glück kennen wir alle – die schon mal ein Eis gegessen, neue Schuhe gekauft haben oder einen Orgasmus hatten. Langfristiges Glück, also angelegt auf eine innere dauerhafte Zufriedenheit erreicht man nicht mit kurzfristigen Glücksgefühlen – die absolut ihre Berechtigung haben, sondern mit einer inneren Einstellung zu Glück und Zufriedenheit.

Bei dieser geht es um echte innere Ruhe, die eine Basis darstellt, Eigenschaften wie Liebe, Mitgefühl, Toleranz, Geduld, Hingabe oder andere vergleichbare zu (er-)leben.

Wenn sie dauerhaft unter emotionalem Stress stehen und somit eine dauerhafte Unruhe in sich tragen, weiß ich zumindest nicht, wie sie echte Liebe mit ihrem Partner teilen, Mitgefühl gegenüber anderen aufbringen oder gar geduldig sein wollen.Jonny-Hofer-©by-Rosemarie-Hofer--Blog-197
Damit sie in diese Ruhe zu kommen, braucht es allerdings gar nicht so viel, wie viele Menschen glauben. Was ich gleich in einfachen Worten beschreibe, ruft im Regelfall Damen und Herren aus den verschiedensten Bereichen auf den Plan, sei es aus dem Q-Gong, dem Reiki, dem Yoga oder auch andere zertifizierte und lizenzierte Coaches und Trainer, jedoch genauso meine Freunde aus den Wissenschaften. Da ich weiß, was sie mir erklären möchten, wo sie mich vermeintlich verbessern möchten, ob es nun eine Chakrenöffnung ist oder eine Art des Bahnungseffekts oder eine Konditionierung, darum geht es in diesem Text nicht, es geht mir nur darum einen ganz einfachen, nachvollziehbaren Vorgang so einfach wie möglich zu beschreiben.

Nun zurück zum eigentlichen Thema. Ich gehe bei der Beschreibung davon aus, dass sie eine Partnerin oder einen Partner haben, egal ob weiblich oder männlich. Für Einzelpersonen folgt noch ein kurzer Zusatz 😉

  1. Sie brauchen soviel Platz, dass sie bequem und gemütlich zu zweit gut liegen können. Das kann das Bett sein, eine zusammengeschobene Couch, Yogamatten ect.
  2. Sie brauchen ein Musikabspielgerät, auf das sie im Vorfeld bereits ein bestimmtes Musikstück aufgelegt oder hochgeladen haben.
  3. Person A legt sich bequem hin, auf den Rücken und mit genügend Platz in beide Richtungen (oberhalb von Kopf bzw. Füßen).
  4. Person B legt sich bequem hin, auf den Rücken, allerdings auf die linke Seite aus Sicht von Person A und mit dem Kopf an des Fußende von Person A.
  5. Beide legen nun ihre linke Hand auf den Bereich des Herzens des anderen – im Idealfall Hand auf Haut. Legen bedeutet weich liegen lassen, nicht streicheln, zupfen, zucken oder etwas anderes, einfach nur liegen lassen. Es geht hierbei nicht um eine erotisches Vorspiel!
  6. Sie starten die Musik und lassen sich in diese fallen. Die Hand bleibt die ganze Zeit, während die Musik läuft, auf dem Herzen des anderen. Sie hören nur die Musik und spüren den Impuls der warmen weichen Hand.
  7. Machen sie das 4 Wochen bei gleicher Musik z.B. jeden Morgen eine Stunde vor dem üblichen Aufstehen und sie werden sich wundern.

Diese Stunde verschafft ihnen eine tägliche Stunde zur Verbesserung ihres eigenen Wohlgefühls, eine Stunde zur Verbesserung ihrer körperlichen Gesundheit, eine Stunde zur Verbesserung ihrer Achtsamkeit im Zusammenleben mit ihrem Partner, usw…. Eine Stunde also, die ihnen viel Zeit erspart und viele Vorteile bringt. Ach ja, vor allem jedoch innere Ruhe, die aus meiner Sicht die Grundlage für Zufriedenheit und Glück ist.

Falls sie keinen Partner/-in haben der mitmachen könnte, dann fragen sie einen sehr guten Freund oder Freundin. Man berührt sich so oft, im Sommer wie im Winter, man drückt sich, man gibt Küsschen, dann sollte es möglich sein für einen wichtigen Zweck das auch mal „ausser der Reihe“ zu tun. Man muss halt drüber sprechen 🙂

Mein Musikvorschlag hierzu kommt von einem meiner Lieblingskomponisten – Peter Kater:

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=slDFZdpNOrE&w=853&h=480]

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